3 Gründe, warum dich das Gefühl ständig gestresst zu sein begleitet & du keine Zeit für Pausen auf der Arbeit hast

25 Mai 2023 | Stress

Wünschst du dir mehr Gelassenheit und innere Ruhe bei der Arbeit? Möglicherweise hast du dir sogar schon mehrfach vorgenommen, die Arbeit entspannter anzugehen und regelmäßig Pausen zu machen – doch irgendwie gelingt es dir nicht so recht.

Warum gute Vorsätze allein nicht ausreichen und welche Gründe wirklich dahinterstecken, weshalb dich das Gefühl ständig gestresst zu sein begleitet und du keine Zeit für Pausen auf der Arbeit hast, das erfährst du im folgenden Beitrag.

 

Trotz guter Vorsätze hast du wieder das Gefühl ständig gestresst zu sein und keine Zeit für Pausen auf der Arbeit?

Du hast bereits erkannt, dass sich etwas verändern muss, damit du die Zeit in der Arbeit entspannter erlebst und auch nach Feierabend gelassener bist und mehr Energie hast. Deshalb hast du dir womöglich sogar schon mehrfach vorgenommen, dass du z.B.:

  • regelmäßig Pausen machst
  • dich nicht mehr so leicht stressen lässt
  • pünktlich aus der Arbeit gehst und keine Überstunden mehr machst
  • deine privaten Termine nicht mehr wegen der Arbeit absagst

Doch es gelingt dir nicht, das langfristig umzusetzen. Denn sobald du wieder im Büro bist und siehst, wie dein E-Mail-Postfach überquillt oder deine Kollegen dich mit Fragen überhäufen, wars das mit mehr Gelassenheit und innerer Ruhe.

Wenn dann noch deine Vorgesetzte dasteht und dich darum bittet, die Unterlagen für das wichtige Meeting bereits bis morgen fertig zu erstellen, lässt du „ausnahmsweise“ deine Mittagspause ausfallen und – schwuppdiwupp, bist du schon wieder im alten Trott gelandet.

Die Einladung deiner Kollegen zu einer gemeinsamen Kaffeepause lehnst du wieder einmal ab. Obwohl du den Wunsch verspürst, mitzugehen und dich endlich mal wieder mit ihnen auszutauschen, gibst du dem nicht nach. Schließlich ist noch so viel zu tun und du hast dir fest vorgenommen, heute pünktlich zu gehen.

Du gönnst dir nur „Pausen“, um einen neuen Kaffee zu holen (ohne Koffein ist kein Drandenken, dass du diesen Tag überstehst) und mal auf Toilette zu gehen (aber erst, wenn es gar nicht mehr anders geht).

Doch trotz gestrichener Pausen und aller guten Vorsätze gelingt es dir wieder mal nicht, rechtzeitig aus dem Büro zu kommen und du sagst das geplante Treffen mit deiner Freundin ab. Du bist müde und erschöpft und möchtest einfach nur noch deine Ruhe und dich zuhause auf dem Sofa verkriechen.

Du vertröstest deine Freundin auf nächste Woche, „da ist bestimmt weniger los“ – doch insgeheim ahnst du bereits, dass dein Arbeitstag auch dann nicht wirklich anders ablaufen wird.

Du fragst dich, wie aus dieser Spirale wieder rauskommst und warum du – trotz aller guten Vorsätze – immer wieder in alte Muster rutschst?

 

Grund 1 für das Gefühl ständig gestresst zu sein: Ausgediente Glaubenssätze und laute innere Antreiber

Gute Vorsätze allein reichen für eine langfristige Veränderung nicht aus. Meistens scheitern diese daran, dass unser Verhalten durch jahrzehntelange gelernte und gelebte Glaubensmuster (sogenannte Glaubenssätze) gesteuert wird. Diese Glaubenssätze sind geprägt durch unsere Kindheit, unser Umfeld und unsere Erfahrungen.

Haben dir deine Eltern z.B. vorgelebt, das alles „schnell“ gehen muss, kann es gut sein, dass du diese Haltung unbewusst übernommen hast. Solche grundlegenden Überzeugungen beeinflussen dein Verhalten ganz automatisch. Du kannst dir das auch wie einen inneren Antreiber vorstellen – jemand der dich bei der jeder Aufgabe (ohne dazu aufgefordert zu werden oder dass es dir direkt bewusst wäre) daran erinnert, dass du schnell machen musst.

Durch den Glaubenssatz „ich muss schnell machen“, verspürst du natürlich einen höheren Druck Gas zu geben und nimmst dir dadurch auch weniger oder keine Zeit für Pausen auf der Arbeit – die würden schließlich alles nur verlangsamen.

Feinfühlige und hochsensiblen Frauen haben ganz besonders stark ausgeprägte Glaubenssätze, die das zwischenmenschliches Miteinander betreffen. Sie sind meistens sehr harmoniebedürftig, hilfsbereit und stellen ihre eigene Wahrnehmung häufig in Frage. Häufige Glaubenssätze sind z.B.:

  • „Ich darf nicht negativ auffallen, um nicht abgelehnt zu werden“
  • „Ich muss Andere unterstützen und ihnen helfen, um anerkannt zu werden“
  • „Meine Wahrnehmung ist falsch, da mein Umfeld nicht so empfindet wie ich“

 

Vielleicht hast du dich in dem ein oder anderen Punkt wieder erkannt und fragst dich jetzt: wie kannst du dein Verhalten nachhaltig verändern, wenn du solche oder ähnliche Glaubenssätze in dir trägst?

Als Erstes gilt es herauszufinden, was dich ganz persönlich antreibt. Welche Gedanken, Glaubenssätze, Ängste oder negativen Erfahrungen in der Vergangenheit beeinflussen dein Verhalten? Was davon ist dir heute nicht mehr dienlich und darf verändert bzw. aufgelöst oder überwunden werden?

Irgendwann in deiner Vergangenheit haben dir all deine Glaubenssätze gedient, mit der damaligen Situation klarzukommen. Doch du hast dich weiterentwickelt, dein Umfeld hat sich verändert und es ist an der Zeit, einige der alten Glaubenssätze loszulassen.

Wenn du dich nicht mehr ständig gestresst fühlen möchtest, dann musst du dazu nicht tief in die Vergangenheit eintauchen und diese komplett auf den Kopf stellen. In den meisten Fällen ist bereits eine große positive Veränderung spürbar, wenn du die zwei lautesten inneren Antreiber und deine persönlichen damit verbundenen Glaubenssätze erkennst und diese etwas leiser gestellt werden.

Das Wichtigste: Veränderung geschieht immer von innen nach außen. Sobald sich deine innere Welt verändert hat, wird es dir auch leichter fallen dein Verhalten nachhaltig zu verändern. Wenn du nur versuchst dich durch gute Vorsätze anders zu verhalten oder dir erhoffst, das Problem im Außen durch einen Jobwechsel zu lösen, wirst du jedoch früher oder später immer wieder in deine alten Muster zurückfallen.

 

Grund 2 für das Gefühl ständig gestresst zu sein: Deine körperlichen Grenzen nicht wahrnehmen oder übergehen

Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung und der ungesunde Umgang mit den eigenen körperlichen Grenzen und Bedürfnissen sind ein anderer Grund, warum das Gefühl ständig gestresst zu sein so weitverbreitet ist und sich viele keine Zeit für Pausen auf der Arbeit nehmen.

Wer lange Zeit die eigenen Bedürfnisse ignoriert hat oder immer wieder darüber weggegangen ist, nimmt oft erst dann wahr, durstig zu sein oder auf die Toilette zu müssen, wenn es schon allerhöchste Eisenbahn ist. Viele müssen dann auch erst in ein richtiges Hungerloch fallen, bevor sie merken, dass der Körper nach Nahrung verlangt – und merken erst beim Rückweg vom Mittagessen, dass eine Pause ihnen gerade auch in anderer Hinsicht gutgetan hat.

Wenn du dir also in der Vergangenheit abgewöhnt hast, regelmäßig Pausen zu machen oder verlernt hast, auf die Signale deines Körpers zu hören und zu erkennen, wann eine Pause fällig ist – dann wird dir das vermutlich auch erst auffallen, wenn es bereits viel zu spät und dein Körper bereits im Reservemodus ist. In diesem Zustand bräuchtest du sofort eine lange Pause, um wieder richtig aufzutanken – was in genau diesem Moment meistens überhaupt nicht in deinen Terminkalender passt. Erlebst du diesen Punkt immer wieder, entsteht in dir der Eindruck, dass du generell keine Zeit für Pausen auf der Arbeit hast.

Vielleicht erinnerst du dich an die Werbung für einen Schokoriegel, in dem sich ein Mann zu einer so genannten Diva verwandelt mit dem Slogan „du bist nicht du selbst, wenn du hungrig bist“. Das gilt auch für viele andere unerfüllte Bedürfnisse und erzeugt jedes Mal Stress in deinem Körper.

Das Nervensystem hochsensibler und feinfühliger Frauen befindet sich bereits im Normalzustand im Hochleistungssportmodus, da es stets überdurchschnittlich viele Reize aufnimmt und diese auch verarbeiten muss. Zudem erleben wir durch die erhöhte Sensitivität sowieso schon schneller und häufiger Stressreaktionen. Dadurch geraten wir – auch körperlich – schneller an die eigenen Grenzen und dürfen noch viel besser auf unsere Bedürfnisse achten, um uns vor Überforderung zu schützen.

Wenn du dich jedoch stets am Limit bewegst, ist es kein Wunder, dass das Gefühl ständig gestresst zu sein dein Dauerzustand ist.

 

Grund 3 für das Gefühl ständig gestresst zu sein: Eigene Grenzen nicht kommunizieren

Fällt es dir schwer, nein zu sagen und deine Grenzen zu kommunizieren, dann übernimmst du meist mehr Aufgaben, als du realistisch gesehen gut händeln kannst. Der stetig wachsende Berg an Arbeit vermittelt dir noch mehr das Gefühl ständig gestresst zu sein und du denkst bei jeder zusätzlichen Aufgabe, dass du nun erst recht keine Zeit für Pausen auf der Arbeit hast. Schließlich musst du all das, was du zugesagt (bzw. nicht explizit abgelehnt hast) abarbeiten – und das am besten auch noch rechtzeitig.

Dieses Verhalten führt schnell zu Überforderung und entspricht keinem gesunden Umgang mit deinen eigenen Ressourcen.

Der wichtigste Schritt ist es, dir selbst zu erlauben, für deine Bedürfnisse einzustehen und deine eigenen Grenzen klar zu kommunizieren. Doch das ist leichter gesagt als getan – denn auch hier stecken wieder ganz individuelle Glaubenssätze, Ängste, Zweifel und Befürchtungen dahinter.

Das kann z.B. die Angst sein als nicht belastbar zu gelten oder die Befürchtung negativ aufzufallen und eine schlechtere Beurteilung zu bekommen. Womöglich hattest du auch nie entsprechende Vorbilder oder bist in einem Umfeld aufgewachsen, in dem es nicht gern gesehen wurde, wenn du Nein zu etwas gesagt hast. In diesem Fall ist es wichtig für dich, das „Nein“ sagen Schritt für Schritt zu lernen.

Insbesondere bei feinfühligen und hochsensiblen Frauen meldet sich hier häufig auch das „Impostor-Syndrom“: dieses sogenannte „Hochstapler-Syndrom“ äußert sich durch starke Selbstzweifel an der eigenen Leistung. Betroffene sind oft sehr erfolgreich und angesehen in dem, was sie tun. Doch sie selbst stellen ihre eigenen Kompetenzen so sehr in Frage, dass sie Ängste entwickeln, irgendwann „aufzufliegen“ und als „inkompetente Betrüger“ entlarvt zu werden, die eigentlich gar keine Ahnung von dem haben, was sie tun.

Um dem vorzubeugen, sehen viele nur einen Ausweg: sich durch noch mehr Leistung zu beweisen und alle Aufgaben anzunehmen, die ihnen zugetragen werden. Nein zu sagen wäre viel zu riskant – das könnte schließlich so interpretiert werden, dass sie die Aufgabe wegen mangelnder fachlicher Kompetenz nicht übernehmen wollen.

 

Gute Vorsätze reichen nicht aus, um das Gefühl ständig gestresst zu sein dauerhaft zu überwinden

Gute Vorsätze oder positive Affirmationen können ein guter erster Anstoß für eine Veränderung sein – doch sie reichen nicht aus, um z.B. langfristig mehr Gelassenheit und innere Ruhe bei der Arbeit zu verspüren. Dazu sitzen deine Glaubenssätze die du jahrzehntelang (unbewusst) gehegt und gepflegt hast viel zu tief. Auch deine inneren Antreiber sind Gewohnheitstiere und legen ihre Arbeit nicht wegen einer positiven Affirmation nieder.

Somit ist es kein Wunder, dass du trotz aller guten Vorsätze schneller als du schauen kannst wieder in alte Muster zurückfällst und wieder einmal nicht Nein sagst, Zusatzaufgaben annimmst oder wegen deiner Arbeit Privattermine absagst. Solange du tief in dir drinnen überzeugt davon bist, dass du z.B. schnell machen musst, keine Fehler machen darfst, dich beweisen musst, keine Schwäche zeigen darfst, etc. wird das dein Verhalten (unbewusst) beeinflussen.

Wenn man nicht aufpasst, gerät man so schnell in eine Dauerspirale und neigt dazu, weiterhin über die eigenen Grenzen zu gehen und sich dauerhaft zu überfordern. Dies kann im Extremfall bis hin zu chronischer Erschöpfung oder gar Burnout führen.

 

Vom Gefühl ständig gestresst zu sein zu mehr Gelassenheit, innerer Ruhe und Leichtigkeit

Damit du dich nicht mehr ständig gestresst fühlst, ist es wichtig, die Ursachen an der Wurzel anzugehen und deine innere Einstellung zu verändern. Durch das Umwandeln bzw. Auflösen von nicht mehr dienlichen Glaubenssätzen und die Arbeit mit den inneren Antreibern wirst du mehr Gelassenheit, innere Ruhe und Leichtigkeit verspüren.

Zudem ist es wichtig, die Verbindung zu dir selbst zu stärken und zu lernen, deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen besser wahrzunehmen und zu kommunizieren. Wenn du dann noch Strategien lernst, wie du akuten Stress abbaust, ihn präventiv vermeidest und herausfindest, wie du am besten Energie tankst, dann wirst du dauerhaft entspannter und mit mehr Energie und Leichtigkeit durch dein Leben gehen.

Wenn du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, dann schau dir gerne mein Freebie 15 Sofort-Strategien für mehr Energie und Leichtigkeit im Alltag an. In dem 9-seitigen PDF-Dokument teile ich mit dir einfach umzusetzende Strategien, die dir innerhalb kürzester Zeit dabei helfen, mehr Energie, innere Ruhe und Gelassenheit im Alltag zu erleben. So kannst du direkt in die Umsetzung gehen und dir aus meinen 15 Strategien deine Lieblingsstrategien heraussuchen, ohne dich erst aufwändig in all die verschiedenen Themen einlesen zu müssen.

Ich bin sehr gespannt darauf zu lesen, wie es dir mit dem Gefühl von Dauerstress geht und wie du damit umgehst. Schreib mir gerne in die Kommentare, was dich zu dem Thema bewegt.

Alles Liebe,

Deine Dorothea

 

PS: Hier findest du den Zugang für das Freebie 15 Sofort-Strategien für mehr Energie und Leichtigkeit im Alltag

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

​Bist du bereit für den ersten Schritt in dein neues Leben?

Buche dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch und erzähl mir von deinen Träumen, deinen Zielen und deinen aktuellen Herausforderungen.

Ich freue mich auf dich!