„Die arbeitet wieder, das zeigt doch, dass es ihr wieder gut geht“

24 August 2025 | Burnout, Selbstführung, Stressbewältigung

Nur weil jemand nach einem Burnout oder einem anderen krankheitsbedingten Ausfall wieder arbeitet, heißt das noch lange nicht, dass es dieser Person gut geht.

Ich spreche hier nicht nur von den ersten Tagen, Wochen oder Monaten. Sondern oftmals von Jahren nach einer gesundheitlich bedingten Auszeit.
Viele meiner Klienten hatten bereits einen Burnout oder schwerwiegende Erkrankungen. Diese liegen bei den meisten bereits mehrere Jahre zurück.

Sie sind „gesund“ geworden. Waren wieder „arbeitsfähig“. Sind zurück in den Job. Haben angefangen wieder zu funktionieren.

In unserer Gesellschaft scheint „funktionieren“ eines der wichtigsten Ziele zu sein. Doch ist „Funktionieren“ das, worum es wirklich geht?

🔥 Bei einem Burnout ist die Ursache meist genau das: wir funktionieren, arbeiten ab was ansteht, machen das, was uns gesagt wird. Nach außen scheint alles zu laufen. Doch innerlich fühlen wir uns leer, spüren uns selbst immer weniger. Wissen oftmals nicht mehr, was eigentlich unser Eigenes ist. Gehen über unsere Grenzen und ignorieren die eigenen Bedürfnisse. Wir arbeiten gegen unsere Werte. Führen Aufgaben aus, die uns keinen Sinn geben. Bis der Körper irgendwann den Stecker zieht.

Erfüllung? Das ist in solchen Phasen eine leere Worthülle, deren Tiefe, Ausmaß und Schönheit wir nichtmehr spüren, uns gar nicht mehr vorstellen können.

Und wenn wir nach einer längeren Ausfallzeit schließlich wieder funktionieren, dann muss das erstmal reichen… und dass da noch mehr für uns im Leben drin ist? Daran glauben wir nicht mehr. Das klingt nach Wunschkonzert. Traumtänzerei.

Du merkst vielleicht: ich spreche hier auch aus eigener Erfahrung.

🌿 Bei manchen blitzt im Laufe der Zeit immer wieder ein Funke auf der ihnen sagt: hey, da wartet mehr auf dich in diesem Leben.

Doch viele erlauben es sich nicht, loszugehen, um diesen Funken zu erforschen. Aus Angst, sich wieder zu überfordern. Aus Angst, wieder aus dem System zu „fallen“. Aus Angst, wieder nicht zu „funktionieren“. Aus Angst, dadurch die Zugehörigkeit zu verlieren.

🦋 Vielleicht ist es an der Zeit, doch den Mut zu haben, um mal über den Tellerrand zu blicken, was es da noch für Möglichkeiten gibt? Erforschen, was dieser Funke in dir dir mitteilen möchte? Genau hier setzt meine Arbeit an.

➡️ Was ist deine Wahrnehmung: ist „Funktionieren“ ein erstrebenswertes Ziel? Ich bin gespannt auf deine Gedanken in den Kommentaren!

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